Aktuelle Veranstaltungen

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Dienstag, 26. September 2017, ab 14 Uhr Gestaltung des kulturellen Teils der 25-Jahr-Feier vom Club 50 plus, in Magdeburg (geschlossene Veranstaltung)

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Freitag, den 3. November 2017 ab 17 Uhr bis Samstag, 4. November 2017 um 22 Uhr im Kre-ativcentrum Magdeburg

kreALTiv Workshop

Ü-50 Poetry-Slam – Performt eure Themen und Texte auf der Bühne! 

Von Null auf Hundert – auch mit über 50! Wir starten am Freitag und stehen am Samstagabend auf der Bühne!

Workshop-Leitung und Durchführung: Herbert Beesten, Performer, Poetry-Slammer, Schriftsteller, Rezitator, mehrfacher Teilnehmer an den deutschsprachigen Team-Poetry-Slam-Meisterschaften

 

www.HerbertBeesten.de 

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Freitag, den 17. November 2017 ab 16 Uhr bis Samstag, 18. November2017 um 16 Uhr im Kreativcentrum Magdeburg

„Chancen der über 50-Jährigen" oder "Ernten Sie jetzt die Früchte Ihrer Lebenserfahrung"
Workshop-Leitung: Dr. Franz Will – Supervisor, Trainer, Coach, Buchautor aus München

 

www.Franz-Will.de  

 

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Das war / Vergangene Veranstaltungen

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Samstag, 10. Juni 2016 19 Uhr im Wissenschaftshafen, Magdeburg, Fraunhoferstr. 1 im Rahmen des "open air Kunstfestivals" OPUS Aquanett.

"Haustürmacht und -wacht"  Szenische Performance
Das Schauspieler Duo "ZenTänz - frank und frei" (Herbert Beesten und Franka Schumacher) zeigt eine  Performance mit zwei Türen, Bühneninstallationen, Ton-Einspielungen, zwei Menschen, Kollagen aus literarischen Zitaten und eigenen Texten der Autoren/Schauspieler.
Zwei Türen: Was ist der Ein-, was der Ausgang. Wer kommt rein, wer raus, wer darf rein und wer muss sofort wieder raus? Begrüßungs-und Verabschiedungsszenarien in unterschiedlichen Facetten. Zwei mobile Theater-Türen sind in Holz gefasste Metapher für das "Reinwollen", das    "Raushalten" und "Aushalten", für Begegnung und Verschluss, Abgrenzung und Neugier.                   (Foto: Anne König)
Die beiden ZenTänz-Spieler exerzieren ein Hin und Her, ein herein und heraus wollen, ein Aus- und Einsperren.
"In mein Haus kommt man nur durch diese eine Tür, nur über diese Schwelle!" "Ist das wirklich Ihre Wohnungstür?"
Türen kann man öffnen, verrammeln, verriegeln, schließen, zunageln, blockieren, als Barriere nutzen oder aber aufschließend als Triumph- und Willkommensbögen feiern. Ist es ein Aus- oder Eingang? Einschluss? Ausschluss? Kein Durchgang, oder doch Durchgangstür, Zellentür, Notausgang,  Paniktür?    

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- Ü-50-Poetry-Slam am Samstagabend 22.4.2017 ab 19 Uhr in der Kunstvitrine, Schopenhauer Str. 3 in Magdeburg – 

- Eintritt frei

- Diesmal dürfen nur „nicht mehr so ganz junge Menschen“ an das Mikrofon.

Poetry-Slam … ist das nicht so eine Art Dichterwettstreit nur für junge Leute? 

Ja, es ist so eine Art Wettbewerb, bei dem Menschen in 5 bis 6 Minuten eigene Texte vortragen, die

dann vom Publikum bewertet werden.

Nein, das ist nicht nur ein Genre für junge Menschen!

„Damit kann man auch noch mit 50, 60 oder 70 anfangen“, so Herbert Beesten, der selbst auch erst

im Alter von ca. 50 Jahren damit begonnen hat. Schon seit ca. 40 Jahren textet und performt Klaus

Urban (73) aus Stadthagen (www.KlausUrban.com). Er nahm schon 

mehrfach an den Deutschen Poetry-Slam-Meisterschaften teil und lernt

auch heute - als ehemaliger Professor für Kreativität und Sprache im 

Ruhestand - noch den jungen Slamern das Fürchten, wenn er immer wieder 

als Sieger von der Bühne geht. Deswegen ist er an diesem Abend der 

Solo-Vorzeige-Slamer“ außer Konkurrenz und wird im Wettbewerb mit 

seiner Partnerin ein „Slam-Duett“ zum Besten geben.

Am Samstagabend stehen ab 19 Uhr also nur Menschen im „gesetzten“ Alter auf der kleinen Bühne in

der Kunstvitrine in der Schopenhauer Str. 3. „Unsere Generation der Ü-50er hat eigene Themen und

Biographien, einen typischen Duktus und Humor, der sich oft von dem ‚der Jüngeren‘ unterscheidet“,

so Herbert Beesten weiter, „so kann sich an dem Abend etwas Besonderes entwickeln.“

Wer am Mikro mit machen möchte sollte sich an Herbert Beesten wenden (Kontaktdaten siehe

unten). Wer sich für den Auftritt zusätzlich noch vorbereiten möchte, kann an dem vorgeschalteten

Ü-50-Poetry-Slam-Workshopn am Freitagabend und Samstag über Tag teilnehmen. Da werden Texte

entwickelt – soweit noch nicht vorhanden - und an der Performance gefeilt.

Infos und Anmeldungen zu dem Workshop unter 0175 577 36 74 

oder http://krealtiv.de/ue-50-Poetry-Slam-Workshop-01-04-17.pdf

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Freitag, den 21. April 2017 ab 17 Uhr bis Samstag, 22. April 2017 um 22 Uhr im Kreativcentrum Magdeburg  

kreALTiv Workshop

Ü-50 Poetry-Slam – Performt eure Themen und Texte auf der Bühne! 

Von Null auf Hundert – auch mit über 50! Wir starten am Freitag und stehen am Samstagabend auf der Bühne!

Workshop-Leitung und Durchführung: Herbert Beesten, Performer, Poetry-Slammer, Schriftsteller, Rezitator, mehrfacher Teilnehmer an den deutschsprachigen Team-Poetry-Slam-Meisterschaften

 

www.HerbertBeesten.de 

 

Rückschau: April 2017:

Ü50-Poetry-Slam-Workshop-Teilnehmer von Null auf die Bühne in 10 Stunden.

Das kreALTiv-Angebot zur Teilnahme an dem Workshop nutzten 7 Personen im Alter von 51 bis 83 Jahre. Nach einer Kennenlern- und Aufwärmrunde sowie einem Brainstorming am Freitagabend, arbeitete die Gruppe ab Samstagmorgen an ihren Texten und Performances. Es wurde die Idee geboren, dass die Gruppe gemeinsam das „Alter" (wie überraschend!) zum Thema machen wollte. So wurde fiktiv angenommen, dass sich eine Gruppe älterer Menschen trifft – als Klassentreffen. So berichteten die einzelnen Teilnehmer in Ihren Beiträgen z.B. von einer Traumerfüllung, eine Reise in das ewige Eis zu unternehmen, um es zu küssen. Dieser Trip wurde dann in einem sehr persönlichen Text beschrieben. Dann ging es um das, was auch trotz vorgeschrittenen Alters noch so alles möglich ist. Das Altersdepressivität auch anders gesehen werden kann, zeigte der einzige männliche Teilnehmer. Aber auch die anderen Teilnehmerinnen befassten sich mit Themen wie Beziehungssuche, Haustierauswahl oder z.B. die Wirkungen früherer persönlicher Erlebnisse.

In Gruppenarbeit wurde in und nach einzelnen Test-Vorträgen die Texte angepasst, an Ausdruck und Artikulation gefeilt und für die Wirkung bewusst auf die Körpersprache eingegangen.

Am Samstagabend war es denn so weit. In einer Kleinkunstkneipe wurde die Bühne nach Poetry-Slam-Manier gestürmt. Der Veranstalter und zugleich Moderator Herbert Beesten von kreALTiv hatte als „Vorbild" den versierten Ü70-Slamer Klaus Urban engagiert, der mit seiner Partnerin einige beeindruckende Performance ablieferte. Dann kamen die Poetry-Slam-Gruppen-Mitglieder des Workshops mit dem Arbeitstitel „for ever young" nacheinander ans Mikro.

Der heftige Applaus war dann als Lohn den Künstlern gewiss. Auch ein MDR-Kamerateam begleitete die Teilnehmer an dem Samstag, so dass die Ergebnisse sogar im Fernsehen zu betrachten sind.

Am Ende des Tages, alle waren stolz und zufrieden, waren sich die Workshop-Beteiligten einig, dass das wahrscheinlich nicht der letzte gemeinsame Auftritt dieser Truppe gewesen sein wird.

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Rückblick auf die offizielle (feierliche)Eröffnung des kreALTiv-Labors vom 7. Oktober 2016


Viele Menschen, Jung und Alt, waren zugegen, als am Freitagabend, den 7. Oktober 2016, das kreALTtiv-Labor feierlich eröffnet wurde.

Gegen 18 Uhr kamen die ersten Gäste, die bei einem Glas Sekt oder Fruchtsaft vom Saxophonisten Frank Schöpke mit musikalischen Improvisationen empfangen wurden. In dem Treppenhaus mit den hallenden Fluren wirkten die Klänge wie sphärische Schwebungen.

Nach dem sich die Gäste im Vorlesungssaal „Halbe Treppe" eingefunden hatten, verwöhnten die beiden Jazz-Gitarristen von Gabs Fun danach das Publikum mit jazziger Gitarrenmusik. Hier fand die offizielle Eröffnung statt. Es waren so viele Gäste gekommen, dass die Sitzplätze nicht reichten.

Herbert Beesten begrüßte die Gäste und erläuterte die Idee von „kreALTiv" als eine Agentur zur Vermittlung von künstlerisch-kreativen Leistungen für die Altersgruppen ab 49 bis 71 Jahren. Ausgehend von seinem Alter sieht er seine Alterskohorte von plus-minus 10 Jahren als Hauptzielgruppe. Da stimmen Sprache, Themen, Biografien und Humor überein.

Es folgte ein Grußwort des Beigeordneten für (Kreativ)Wirtschaft der Landeshauptstadt Magdeburg., Rainer Nitsche. Er ging auf die besonderen Chancen der Kreativwirtschaft ein, so auch auf das neue „Kreativ- und Kulturzentrum" in der Brandenburger Str. 9 - in der sich auch das kreALTiv-Labor befinden wird.

Frau Angelika Zander, Vorsitzende des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt Magdeburg und Vorsitzende der Seniorenvertretung des Landes Sachsen-Anhalt sprach über die allgemeine Situation der älteren Generation. Sie forderte stärkeren politischen Einfluss auf die Gesellschaft hinsichtlich der Rücksichtnahme auf die Belange der älteren Menschen. Sie begrüßte, dass mit dem kreALTiv-Labor nun ein neues spezielles Angebot entsteht.

Nach einem Jazz-Gitarren-Intermezzo von Gabs Fun hielt Elisabeth Napiontek, Sozialarbeiterin M. A. einen unterhaltsam-spritzigen Vortrag: „‘The older the fiddle, the sweeter the tune‘ – Kreativität und kulturelle Bildung in späteren Lebensphasen".

Was heißt Vortrag? Sie bezog die Zuschauer nicht nur mit rhetorischen Fragen in Ihren Vortrag humorvoll und souverän mit ein, sondern ließ auch den Funken überspringen. So könnte man nach ihren Zeilen fast meinen, dass selbst die jüngeren Zuschauer sich schon auf das Altern freuen.

Was aber dann „ab ging" erstaunte die unbedarften Zuschauer. Sie wurden Zeuge, wie sechs Mitglieder des Bürger Ensembles Magdeburg aus der Menge der Gäste eine Performance starteten. „Auslöser" war die Rückschau einer älteren Frau auf Ihr Leben und ihrem Traum vom Tanzen. Aus vielerlei Gründen hatte sie es im Laufe ihres Lebens nie geschafft.

Vier Frauen tanzten stellvertretend für diese eine Frau in ganz verschiedene Altersstufen – zur Überraschung der Gäste auf dem Vorlesungstischreihen im Takt zu nachdenklicher Musik. Die Musik schwang um und das Ganze steigerte sich zu einem krassen „Krückentanz" auf dem Pult im vorderen Teil des Vorlesungssaals. Diese Power wurde auf ein schauspielerndes älteres Paar übertragen, die so Ihren kreALTiv-Tank auffüllten und sich von der Energie der Tänzerinnen inspirieren ließen.

Danach wurde zum Buffet gebeten, vorbereitet vom krealtiv-Labor-Team in der großen Begegnungsküche, die ihrem Namen alle Ehre machte. Es fanden kleine Führungen statt. Im Flur wurden einige Aktivitäten und Angebote des kreALTiv-Labors vorgestellt.

Im Laufe des fortgeschrittenen Abends gab es einen weiteren Höhepunkt, eine Art „Wohnzimmerkonzert" mit Paul Bartsch. Im gemütlichen kreALTiv-Büro in illustrer Runde stellte er mit Gitarre und Mundharmonika unplugt, nach Manier eines klassischen Liedermachers, seine Musik mit nachdenklichen Texten vor.

Noch bis spät in die Nacht – auch ältere Menschen können lange feiern – wurde viel diskutiert. Die Performance des Bürger Ensembles Magdeburg sowie den Vortrag hatte man noch einmal Revue passieren lassen.

Übrigens, alle im Rahmen der Veranstaltung tätigen Künstler (Frank Schöpke – Saxophon / Gabs Fun – zwei Jazz-Gitarren / Elisabeth Napiontek – Vorträge zum Thema „Alter" / Bürger Ensemble Magdeburg – Theaterszenen / Paul Bartsch – Liedermacher) können hier über die kreALTiv-Agentur für verrücktes Alter(n) gebucht werden. Sprechen Sie direkt mit Herbert Beesten (0175 577 36 74) oder nutzen Sie das Anfrageformular.

Herbert Beesten

 

    

     

     

Alle Fotos: Anne König, Magdeburg

 

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